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Der experimentelle Animationskünstler Nicholas Bertini (geb. 1987 in Verona) ist derzeit in Norditalien sehr erfolgreich. Mit seinem neuen Film Un Segno Nello Spazio (A Sign in Space) gewann er im Juni und Juli diesen Jahres gleich mehrere Preise: den Publikumspreis auf dem River Film Festival in Padua und den Veneto Wettbewerb und den Preis für die beste Musik auf dem Lago Film Fest in Revine. In seinem Beitrag beschreibt er, was er in seinen künstlerischen Werken im Spannungsfeld von Wort und Bewegtbild erforscht. Doch zuvor ein Filmbeispiel, die Animation Amelia aus dem Jahr 2015.

Flicker film and the videopoem

A ›flicker film‹, as I have made them and understand them thus far, consists not of moving image footage but of a series of still images presented at around 24 or 25 per second. It could be described as an extremely rapid slideshow. Cinema film is also, of course, still images projected at 24 frames per second, but with the intention of transforming frames into seamless movement, whereas a flicker film disrupts the seamless with disparate frames.

bemerkungen zu meinen schriftfilmen

in mehr als einem halben jahrhundert künstlerischer tätigkeit habe ich vielfältige erscheinungsformen visueller poesie entwickelt. von schreibmaschinenideogrammen und typocollagen über »totale bücher« führt ein direkter weg zu meinen ersten absoluten schriftfilmen.