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Flicker film and the videopoem

A ›flicker film‹, as I have made them and understand them thus far, consists not of moving image footage but of a series of still images presented at around 24 or 25 per second. It could be described as an extremely rapid slideshow. Cinema film is also, of course, still images projected at 24 frames per second, but with the intention of transforming frames into seamless movement, whereas a flicker film disrupts the seamless with disparate frames.

bemerkungen zu meinen schriftfilmen

in mehr als einem halben jahrhundert künstlerischer tätigkeit habe ich vielfältige erscheinungsformen visueller poesie entwickelt. von schreibmaschinenideogrammen und typocollagen über »totale bücher« führt ein direkter weg zu meinen ersten absoluten schriftfilmen.

Mein Weg über die Schrift zum Gedichtfilm

Mich hat schon immer fasziniert, dass die Schrift als ein rein zweidimensionales Informationssystem, das aus 26 Buchstaben besteht und durch Satzzeichen strukturiert wird, beim Lesen komplexe Gedankenwelten entstehen lässt. Das kommt auch daher, dass ich durch mein Studium der Innenarchitektur und Architektur in der Vorcomputerzeit daran gewöhnt bin, zweidimensionale Pläne zu entschlüsseln und räumlich zu lesen.