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lab/p 3 – eine deutsch-ägyptische Expedition!

Lab/p, das mitteldeutsche Laboratorium für den Poesiefilm geht wieder an den Start. Dieses Mal mit einer internationalen Kooperation zwischen Deutschland und Ägypten. Im Mittelpunkt soll das Thema der Identität stehen. Junge AutorInnen und FilmemacherInnen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die wenigstens einen publizierten Text resp. Film aufweisen können, sind aufgerufen, sich bis zum 22. Juni zu bewerben. Eine Jury wählt im Sommer 3 AutorInnen und 3 FilmemacherInnen mit Wohnsitz aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus, die im September zu einem 10tätigen Workshop nach Ägypten reisen und dort auf 3 AutorInnen und 3 FilmemacherInnen aus Ägypten treffen. Die sich dann bildenden Tandems – deutsche/r Autor/in bekommt ägyptische/n Filmemacher/in bzw. deutsche/r Filmemacher/in bekommt ägyptische/n Autor/in zum/r Partner/in – arbeiten gemeinsam an einem Film. Von September bis April werden alle Beteiligten in ihren Ländern an Workshops teilnehmen. Die 6 Teams sehen sich dann im April 2019 in Deutschland zur Premiere ihrer Filme beim ALLFILm Festival in Berlin wieder. Die Kommunikation mit dem jeweiligen Partner erfolgt vorher z.B. per Skype oder Email. Bewerbungschluss ist der 22. Juni 2018! your text …

Tarkowskij-Variationen

In Gedichtfilm-Wettbewerben werden in der Regel Texte zur Verfilmung ausgeschrieben. Ungewöhnlich ist es dagegen, wenn auch das Voice-over und die Musik mit zu den Vorgaben gehören. Der bekannte japanische Komponist Ryuichi Sakamoto hat 2017 dieses Experiment angestellt, um mit der Ausschreibung sein Musikalbum async zu bewerben. In einem Stück ist die englische Übersetzung eines Gedichts des russischen Lyrikers Arsenij Tarkowskijs (1907–1989) zu hören.