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›Versogramas‹ and the Possibilities for Videopoetry

Versogramas, the 2017 film directed by Belén Montero, is apparently the world’s first documentary about videopoetry, and as such, it’s likely that viewers may come to it with heightened expectations which will not be fulfilled. Taken on its own terms, however, I found it a delightful romp with a few glaring defects. It has great potential as a teaching aid in the poetry or film classroom—especially if, as I hope, its official web release is accompanied by links to all the videos and videopoets in the film. It’s also available as part of a bookDVD from Editorial Galaxia (which I have not seen).

Flicker film and the videopoem

A ›flicker film‹, as I have made them and understand them thus far, consists not of moving image footage but of a series of still images presented at around 24 or 25 per second. It could be described as an extremely rapid slideshow. Cinema film is also, of course, still images projected at 24 frames per second, but with the intention of transforming frames into seamless movement, whereas a flicker film disrupts the seamless with disparate frames.

Bemerkungen zu meinen Schriftfilmen

in mehr als einem halben jahrhundert künstlerischer tätigkeit habe ich vielfältige erscheinungsformen visueller poesie entwickelt. von schreibmaschinenideogrammen und typocollagen über »totale bücher« führt ein direkter weg zu meinen ersten absoluten schriftfilmen.

lab/p 3 – eine deutsch-ägyptische Expedition!

Lab/p, das mitteldeutsche Laboratorium für den Poesiefilm geht wieder an den Start. Dieses Mal mit einer internationalen Kooperation zwischen Deutschland und Ägypten. Im Mittelpunkt soll das Thema der Identität stehen. Junge AutorInnen und FilmemacherInnen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die wenigstens einen publizierten Text resp. Film aufweisen können, sind aufgerufen, sich bis zum 22. Juni zu bewerben. Eine Jury wählt im Sommer 3 AutorInnen und 3 FilmemacherInnen mit Wohnsitz aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aus, die im September zu einem 10tätigen Workshop nach Ägypten reisen und dort auf 3 AutorInnen und 3 FilmemacherInnen aus Ägypten treffen. Die sich dann bildenden Tandems – deutsche/r Autor/in bekommt ägyptische/n Filmemacher/in bzw. deutsche/r Filmemacher/in bekommt ägyptische/n Autor/in zum/r Partner/in – arbeiten gemeinsam an einem Film. Von September bis April werden alle Beteiligten in ihren Ländern an Workshops teilnehmen. Die 6 Teams sehen sich dann im April 2019 in Deutschland zur Premiere ihrer Filme beim ALLFILm Festival in Berlin wieder. Die Kommunikation mit dem jeweiligen Partner erfolgt vorher z.B. per Skype oder Email. Bewerbungschluss ist der 22. Juni 2018! your text …

Tarkowskij-Variationen

In Gedichtfilm-Wettbewerben werden in der Regel Texte zur Verfilmung ausgeschrieben. Ungewöhnlich ist es dagegen, wenn auch das Voice-over und die Musik mit zu den Vorgaben gehören. Der bekannte japanische Komponist Ryuichi Sakamoto hat 2017 dieses Experiment angestellt, um mit der Ausschreibung sein Musikalbum async zu bewerben. In einem Stück ist die englische Übersetzung eines Gedichts des russischen Lyrikers Arsenij Tarkowskijs (1907–1989) zu hören. 

Editorial: Poetry film as art

Dear readers, To what extent can a poetry film be labelled a work of art? Did it establish itself yet as a form of fine art? The poetry film scene certainly grants it this status. However, looking beyond it, the status of the poetry film as an independent fine arts form appears to be unclear.

Editorial: Poetryfilm als Kunst

Liebe Leserin, lieber Leser, inwieweit ist der Poetryfilm als Kunstwerk zu bezeichnen? In welchen Ausprägungen hat er sich als Kunstform bereits etabliert? Sicher gesteht die Poetryfilmszene ihm den Status eines Kunstwerks zu. Sobald man über diese hinausblickt, scheint die Existenz des Poetryfilms als eigenständige Form (Gattung?) der Bildenden Kunst jedoch infrage zu stehen.